Stadtverwaltung fördert Balkon-Solarstrom für Menschen mit einer KreisBonusCard
Menschen mit KreisBonusCard oder KreisBonusCard extra, die eine Balkon-Photovoltaik-Anlage installieren wollen, können dafür Unterstützung bei der Universitätsstadt Tübingen beantragen. Die Stadtverwaltung fördert diese Anlagen ab sofort mit bis zu 75 Prozent. Das Förderprogramm soll finanzschwache Haushalte von immer weiter steigenden Energiekosten entlasten, den Klimaschutz stärken und Energieimporte reduzieren. Balkon-PV-Anlagen erzeugen unkompliziert selbst Strom für die eigene Wohnung. Das senkt die Stromkosten und ist zudem aktiver Klimaschutz. Diese kompakten Anlagen eignen sich insbesondere für Mieterinnen und Mieter sowie Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer, die keine große Dachfläche für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung haben.
„Mit unserem Förderprogramm für Balkon-PV-Anlagen möchten wir gezielt Haushalte mit geringerem Einkommen dabei unterstützen, Sonnenstrom zu ernten und Stromkosten zu senken“, sagt Bernd Schott, Leiter der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz der Universitätsstadt Tübingen.
Das Förderprogramm gilt nur für Anlagen an Wohngebäuden im Stadtgebiet Tübingen. Gefördert werden bis zu 75 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 800 Euro je Wohnung. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Die Förderrichtlinien sowie das Online-Antragsformular sind unter www.tuebingen-macht-blau.de/balkon-pv abrufbar. Fragen beantwortet die Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz per E-Mail an umwelt-klimaschutz@tuebingen.de oder telefonisch unter 07071 204-1800. Das Förderprogramm ist ein Baustein der städtischen Klimaschutzkampagne „Tübingen macht blau“ und soll dazu beitragen, das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen. www.tuebingen-macht-blau.de/balkon-pv
(Pressemitteilung Universitätsstadt Tübingen)
