Rücksicht nehmen beim gemeinsamen Fußballschauen zur Fußball-WM

Die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer übertragen zahlreiche Tübinger Gaststätten auf ihren Außenflächen. Aufgrund der Zeitverschiebung finden viele Spiele nachts statt. Für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie für die Halbfinalspiele, das Spiel um Platz drei und das Finale haben die Gaststätten Ausnahmegenehmigungen für die Übertragung auf ihren Außenflächen erhalten. Diese ermöglichen eine verkürzte Sperrzeit und höhere Lärmgrenzwerte. „Gemeinsam Fußball schauen gehört zu einer Weltmeisterschaft dazu, auch in Tübingen. Aber wer nachts in der Altstadt jubelt, muss wissen: Über dem Lokal wohnen Menschen, für die am nächsten Morgen der Wecker klingelt“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Deshalb erlauben wir Ausnahmen nur für Spiele von besonderem Interesse und nur mit klaren Lärmgrenzen; nicht Verbote schaffen Zusammenhalt, sondern Rücksicht und Maß.“
Die Stadtverwaltung beschränkt die Ausnahmegenehmigungen bewusst auf Spiele von besonderem Interesse. Außerdem gelten konkret vorgegebene Dezibelwerte. Damit sollen gemeinsame Fußballabende möglich sein, ohne die Belastung für Anwohner_innen unnötig zu erhöhen. Besonders in der dicht bewohnten Altstadt bittet die Stadtverwaltung Besucher_innen und Gaststätten um Rücksicht auf Menschen, die nicht mitfeiern oder nachts schlafen möchten.
Grundlage für die Ausnahmegenehmigungen sind die vom Tübinger Gemeinderat beschlossenen „Richtlinien über die Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen auf öffentlichen Verkehrsflächen“ sowie die von der Bundesregierung erlassene „Fußball-Weltmeisterschaft 2026-Lärmschutzverordnung“.
(Pressemitteilung Universitätsstadt Tübingen)

Author: DJ VERWALTUNGSSTELLE

Ich schreibe für die Verwaltungsstelle Kilchberg und gebe die amtlichen Mitteilungen der Stadt Tübingen, der Verwaltung und des Landkreises frei. Nicht alles, was von mir als Autor erscheint, habe ich selbst verfasst. Deshalb erscheint der Name des für den Beitrag verantwortlichen Verfassers am Ende des Artikels. Eigene Texte enthalten am Schluss meinen Namen.