Stadt zahlt 2.500 Euro Belohnung für Graffiti-Hinweis

Im Kampf gegen Schmierereien im Stadtbild zahlt die Universitätsstadt Tübingen erneut eine Belohnung aus. Ein Tübinger hatte im August 2025 einen Sprayer im Wienergässle auf frischer Tat beobachtet und angezeigt. Der Sprayer war nach kurzer Flucht von der Polizei im Stadtgebiet aufgegriffen worden. Die Belohnung in Höhe von 2.500 Euro kommt auf Wunsch des Hinweisgebers einem Tübinger Verein zugute.
„Illegale Graffiti sind keine Kleinigkeit, sondern Sachbeschädigung, die Eigentümer, Stadt und am Ende alle Steuerzahler Geld kostet“, sagt Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen. „Wir belohnen hier nicht Denunziation, sondern Zivilcourage: Wer Schmierfinken auf frischer Tat beobachtet und Anzeige erstattet, hilft, unser Stadtbild zu schützen und Kosten zu vermeiden. Tübingen bleibt offen für Kunst im öffentlichen Raum, aber Freiheit endet dort, wo andere die Rechnung bezahlen müssen.“
Die Universitätsstadt Tübingen lobt Belohnungen für Hinweise auf Graffiti-Straftaten aus, wenn diese wesentlich dazu beitragen, Täterinnen und Täter zu ermitteln und eine Verurteilung zu ermöglichen. Damit will die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürger ermutigen, verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden und so zur Aufklärung von Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum beizutragen. Ob die Voraussetzungen für eine Auszahlung erfüllt sind, prüft die Stadt im Einzelfall. Hinweisgeber_innen können sich direkt an OB Palmer wenden (E-Mail ob@tuebingen.de).
(Pressemitteilung Universitätsstadt Tübingen)

Author: DJ VERWALTUNGSSTELLE

Ich schreibe für die Verwaltungsstelle Kilchberg und gebe die amtlichen Mitteilungen der Stadt Tübingen, der Verwaltung und des Landkreises frei. Nicht alles, was von mir als Autor erscheint, habe ich selbst verfasst. Deshalb erscheint der Name des für den Beitrag verantwortlichen Verfassers am Ende des Artikels. Eigene Texte enthalten am Schluss meinen Namen.